Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Truppen ziehen sich aus Miropolskoje im Raum Sumy zurück

13.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Russische Drohnen treffen gegnerische Ausrüstung entlang der Front (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie eine Drohnenleitstelle, unbemannte Luftfahrzeuge und Kampfgerät der ukrainischen Truppen samt Personal außer Gefecht.
21:47 Uhr
Magyar: Ungarn sollte von Beteiligung an EU-Kredit an die Ukraine ausgeschlossen werden
Auf einer Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg ging der künftige ungarische Premier Péter Magyar auf die Frage nach dem 90-Milliarden-Euro-Kredit ein, den die EU Kiew bereitstellen will. Bei einem Treffen des EU-Rates im Dezember vergangenen Jahres habe Viktor Orbán entschieden, dass Ungarn und möglicherweise auch die Slowakei und Tschechien nicht daran teilnehmen würden, sagte der Politiker.
Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert Magyar wie folgt:
"So wurde es entschieden. Ich verstehe es nicht ganz; ich werde mit den europäischen Staats- und Regierungschefs besprechen, warum dieses Thema erneut angesprochen werden muss. Ich persönlich bin der Meinung, dass Ungarn davon ausgenommen werden sollte."
21:46 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 14 bis 20 Uhr Moskauer Zeit haben Russlands Flugabwehrkräfte insgesamt 23 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda und Kursk zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.
21:32 Uhr
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Ortschaften im Gebiet Belgorod

Quelle: Telegram-Kanal von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) mindestens elf Siedlungen im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen attackiert. Eine Zivilistin in der Stadt Schebekino erlitt nach Angaben von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.
Der Beamte meldet außerdem zahlreiche Sachschäden. Insgesamt seien sechs zivile Fahrzeuge, acht Eigenheime, zwei landwirtschaftliche Betriebe, ein Geschäft sowie mehrere Nebengebäude beschädigt worden. Ein Auto brannte aus.
21:16 Uhr
Russischer UN-Botschafter: EU macht die Ukraine zur Drehscheibe für illegalen Waffenhandel
Die Waffen, die laut Papieren aus Europa an Kiew geliefert werden, tauchen anschließend in Afrika, Asien und Lateinamerika auf, was den betroffenen Ländern schadet. Dies erklärte Russlands Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.
Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert den Diplomaten wie folgt:
"Dank der Bemühungen der EU hat sich die Ukraine zu einem wichtigen Umschlagplatz für illegalen Waffenhandel entwickelt. Schätzungen des US-amerikanischen 'Institute for the Study of War' (ISW) zufolge stammt jedes dritte Sturmgewehr, das weltweit in die Hände extremistischer und terroristischer Gruppen gelangt, aus der Ukraine."
Nebensja betonte außerdem, europäische Beamte lehnten die Idee einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts an sich ab und propagierten offen den Krieg.
20:57 Uhr
TASS: Ex-Stabschef des berüchtigten ukrainischen Asow-Regiments kritisiert Oberbefehlshaber Syrski öffentlich
Bogdan Krotewitsch, der ehemalige Stabschef der nationalistischen Asow-Brigade der ukrainischen Nationalgarde, hat überraschend öffentlich den Oberbefehlshaber Alexander Syrski kritisiert. Krotewitsch übte zudem Kritik am Kommando der ukrainischen Stoßtrupps. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
In einem Interview mit lokalen Journalisten habe Krotewitsch angegeben, dass monatlich Tausende Soldaten der Stoßtrupps vermisst würden. Der einzige wirksame Weg, die Situation zu ändern, wäre Syrskis Rücktritt.
Wie es heißt, kritisierte der frühere Asow-Stabschef auch zuvor die Militärführung der Ukraine öffentlich. Krotewitsch berichtete in diesem Zusammenhang, dass neu aufgestellte Einheiten aus zwangsmobilisierten Ukrainern beim ersten Beschuss geflüchtet seien und dabei westliche Waffen und Ausrüstung zurückgelassen hätten.
20:26 Uhr
Russischer Diplomat: Ernsthaftigkeit der Ukraine bei Einhaltung der Abkommen am wichtigsten
Es gibt zahlreiche Beispiele in der Geschichte, in denen Abkommen durch einen entsprechenden Beschluss des UN-Sicherheitsrates bestätigt wurden. Es gibt aber auch Präzedenzfälle, in denen der Westen die Umsetzung verbindlicher, vom UN-Gremium verabschiedeter Dokumente umgangen hat. Kirill Logwinow, Direktor der Abteilung für Internationale Organisationen im russischen Außenministerium, äußerte sich zu dem Thema in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Die Minsker Abkommen und der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan zum iranischen Atomprogramm (JCPOA) seien solche Fälle, meinte der russische Diplomat. Die USA zogen sich aus dem letztgenannten Abkommen zurück und ignorierten dabei die Resolution des UN-Sicherheitsrates, die den JCPOA verankerte.
Logwinow wörtlich im Interview:
"Für uns ist daher nicht die rechtliche Formalisierung möglicher Vereinbarungen [mit der Ukraine] wichtiger, sondern die Ernsthaftigkeit der Absicht der Teilnehmer am Verhandlungsprozess, alle Bestimmungen einzuhalten."
19:53 Uhr
Ukrainische Truppen ziehen sich aus Miropolskoje im Raum Sumy zurück
Der Pressedienst des 14. Armeekorps der ukrainischen Streitkräfte berichtet in den sozialen Netzwerken über die Lage nahe der Ortschaft Miropolskoje im Gebiet Sumy.
Wie es heißt, seien die ukrainischen Einheiten aufgrund heftiger Kämpfe und der militärischen und materiellen Überlegenheit der russischen Truppen auf neu vorbereitete Linien verlegt worden. Diese Maßnahme musste ergriffen werden, "um das Personal am Leben zu erhalten".
18:35 Uhr
Peskow: Ergebnisse der Parlamentswahlen in Ungarn werden Ukraine-Konflikt nicht beeinflussen
Die Ergebnisse der am Sonntag stattgefundenen Parlamentswahlen in Ungarn werden den Ukraine-Konflikt nicht beeinflussen, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Peskow wörtlich:
"Ich glaube nicht, dass dies mit der Perspektive der Entwicklung des russisch-ukrainischen Konflikts zu tun hat. Das sind unterschiedliche Prozesse. Deswegen sehe ich keinen Zusammenhang."
In Bezug auf die Zukunft des EU-Kredits an Kiew hat Peskow vorgeschlagen, die ersten Schritte der neuen ungarischen Behörden abzuwarten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
